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Familienhebammen im Rahmen der Bundesinitiative

 

Familienhebammen sind erfahrene Hebammen mit einer besonderen Fortbildung, die sie für die Arbeit im Bereich der Frühen Hilfen (vgl. § 1 Abs. 4 S. 2 KKG) qualifiziert. Sie begleiten junge Eltern ab der Schwangerschaft bis zu einem Jahr nach der Geburt ihres Kindes, in Einzelfällen auch darüber hinaus. Zielgruppe ihrer Tätigkeit sind alle Familien mit besonderem Unterstützungsbedarf z. B. minderjährige Schwangere, Säuglinge mit erhöhten Fürsorgeanforderungen, Familien mit behinderten oder pflegebedürftigen Mitgliedern, sozial isolierte Familien, Alleinerziehende etc.

 

Schwerpunkte der Familienhebammenarbeit sind:


Aufsuchende Tätigkeit, niedrigschwellige (Gruppen-)Angebote, Gesundheitsförderung und Prävention durch Motivation zur Selbsthilfe, Förderung der Eltern-Kind-Bindung, Einbettung der Familie in ein soziales Netz, sowie Netzwerkarbeit und Kooperation mit anderen Institutionen und Berufsgruppen, um Versorgungslücken zu schließen

 

Hier können Sie die Liste der in Ausbildung befindlichen und der bereits ausgebildeten bayerischen Familienhebammen einsehen:

http://www.bhlv.de/de/weitergebildete-hebammen-1/


Bitte hier klicken, um mehr über die Qualifizierung zu erfahren:

http://www.bhlv.de/de/weiterbildung-zur-familienhebamme-1/

 

Weitere Informationen z.B. über Bundesprojekte erhalten Sie unter:

www.familienhebamme.de oder www.nzfh.de

 

Frau Christina Steinocher ist die Beauftragte für Frühe Hilfen im Bayerischen Hebammen Landesverband.

Für Fragen ist sie unter steinocher@bhlv.de zu erreichen.