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Hebammen liegen in den letzten Zügen

 







Süddeutsche Zeitung, 6. Mai 2015

 

Hebammen in München: Kollaps im Kreißsaal

 

In München werden immer mehr Kinder geboren - doch viele werdende Mütter haben große Probleme, eine Hebamme und einen Platz in einer Klinik zu finden.


Aber auch für die Hebammen selbst ist die Situation schwierig - mit einem Flashmob am Münchner Rindermarkt haben sie auf ihre schwierige Situation aufmerksam gemacht.


Die Arbeitsbelastung ist immens, zudem müssen sich die Geburtshelferinnen teuer versichern und sehen oft wenig Perspektiven.

 

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Mit Wehen in der Warteschlange

 

Die Münchner Geburtskliniken müssen Hunderte Schwangere vor der Geburt abweisen, sogar wenn die Wehen schon eingesetzt haben.


Bis 2025 rechnet die Stadt mit einem Geburtenanstieg um elf Prozent. Die Kapazitäten für die Geburtshilfe wachsen nicht so schnell mit.


Zuweilen melden die Kliniken sich tageweise bei der Rettungsleitstelle ab, weil sie keine Schwangeren mehr aufnehmen können.

 

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"In den Kliniken werden die Hebammen knapp"

 

Der Beitrag wurde im Rahmen des Funkstreifzugs am 21.11.2014 auf Bayern 5 gesendet.

Thema ist die Überlastung der geburtshilflichen Abteilungen in Ballungsgebieten wie München oder Nürnberg, wo es dazu kommt, dass Frauen von einem Kreissaal in den nächsten verlegt werden.

 

Hier können Sie den Beitrag nachhören

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Ihr Kinderlein kommet - aber wo?

 

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Hebammenmangel

 

Thema des Tages in der Süddeutschen Zeitung am 08.04.2013

 

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Not der Hebammen - Wenn der Beruf nicht mehr bezahlbar ist

Zum Artikel von sueddeutsche.de vom 07.05.2012

 

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BHLV- Stand in der Füßgängerzone München am 05.05.2012

 

 

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Natürliche Geburt vom Aussterben bedroht,

normale Geburt zu Grabe getragen.

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Protest gegen das Gesundheitsministerium

Hebammen Flashmob

 

Geplatzte Fruchtblasen, Babys auf der Strasse, und keiner hilft. Die Hebamme, die daneben steht, winkt ab. Was wie ein Horrorszenario aussieht, ist in Wahrheit ein Flashmob von Hebammen. Ihr Zorn richtet sich gegen das Bundesgesundheitsministerium.

 

Hebammen Flashmob

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Natürliche Geburt vom Aussterben bedroht

 

Nachdem die Hebammen in den letzten 3 Jahren auf die Straße gegangen sind, um auf die prekäre Lage ihres Berufsstandes und die Pathologisierung von Schwangerschaft und Geburt aufmerksam zu machen, geht ihnen die Kraft aus.

10-15 % der Hebammen gaben die Geburtshilfe in den letzten 2 Jahren auf, weil sie die hohen Haftpflichtprämien nicht mehr bezahlen konnten. In der Politik wurde die Ernsthaftigkeit der Lage noch immer nicht erkannt. Die politischen Entscheidungen um diese Entwicklung aufzuhalten, wie Anhebung der Hebammengebühren jenseits des Beitragsstabilitätsgesetztes und eine politische Lösung der Haftpflichtproblematik, wurden nicht getroffen.

 

Am 5. Mai wird es in München, Nürnberg und Würzburg "verwaiste" Infostände geben. Die Hebammen liegen am Boden.

 

 

 

 

 

Kaiserschnittrate in den letzten 20 Jahren verdoppelt

 

Die Kaiserschnittrate hat sich in den letzten 20 Jahren verdoppelt Die Gründe dafür sind vielfältig. Immer mehr Schwangere werden als Risikoschwangere eingestuft, das Haftungsrecht und die Personalsituation in den Kreissälen spielen eine Rolle. Auch wirtschaftliche Aspekte haben einen Einfluss: Schnittentbindungen sind für die Kliniken lukrativer und planbarer als herkömmliche Geburten. Die gesundheitlichen Folgen und deren Kosten werden dabei nicht berücksichtigt.

 

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Ohne Hebammen kein Rückgang von Kaiserschnittentbindungen

 

Der besorgniserregende Anstieg der Kaiserschnittgeburten und der Existenzkampf der Hebammen stehen in unmittelbaren Zusammenhang. Die Normale Geburt kann nur unterstützt werden, wenn die 1:1 Betreuung (eine Hebamme betreut nur eine Frau während der Geburt) durch die Hebamme gewährleistet wird. Das gilt sowohl für die Klinik, als auch bei der Hausgeburtshilfe oder im Geburtshaus. Der Stellenschlüssel hat sich in den letzten 20 Jahren nicht geändert, obwohl es zu einer enormen Arbeitsverdichtung gekommen ist. Es ist erwiesen, dass die Geburten heute länger dauern und die Frauen mehr Begleitung benötigen, als noch vor 20 Jahren. Der Stellenschlüssel wird jedoch nicht angepasst. Die Begleitung durch die Hebamme trägt schon in der Schwangerschaft dazu bei, Ängste abzubauen und das Selbstvertrauen der Schwangeren in die Fähigkeit, ein Kind spontan zur Welt zu bringen, zu stärken.

 

 

 

 

 

Unsere Forderungen:

 

  • Eine 1:1 Betreuung der Frauen unter der Geburt

 

  • Wahlfreiheit des Geburtsortes

 

  • Flächendeckende Versorgung mit Hebammen

 

  • Angemessene Bezahlung der Hebammen

 

  • Die normale Geburt wieder zur Regel zu machen

 

  • Die Zahl der Schnittentbindungen zu senken

     

 

Die Karten können in der Geschäftsstelle bestellt werden:

 

Klicken Sie hier.

 

 

Pressemitteilung als Download - bitte klicken Sie hier

 

 

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Hebammen schließen sich dem Aktionstag an

Der Deutsche Hebammenverband fordert:

Gerechte Bezahlung für gute Arbeit!

 

 

equal pay day 2012

 

 

Wussten Sie schon, dass ...

 

  • Hebammen nach ihrer Ausbildung eigenständig und eigenverantwortlich Frauen während Schwangerschaft, Geburt und im Wochenbett betreuen dürfen?

 

  • Hebammen für acht Stunden Rufbereitschaftsdienst im Krankenhaus nur eine Stunde bezahlt bekommen?

 

  • Hebammen für den geleisteten Nachtdienst eine Zulage von 12,5% bekommen, Mitarbeiter im metallverarbeitenden Gewerbe aber bis zu 100%?

 

  • Angestellte Hebammen nach der Ausbildung lediglich 1300,- Euro netto verdienen?

 

  • Freiberuflichen Hebammen von ihrem Verdienst netto nur ca. 7,50 Euro/Stunde bleiben?


  • Die hohe Verantwortung und Haftung der Hebammen sich nicht in der Vergütung widerspiegelt?

 

 

 

 

 

Zum fünften Mal finden 2012 auch in Deutschland Aktionen zum Equal Pay Day statt. Das gemeinsame Erkennungszeichen sind rote Taschen.

Die Roten Taschen stehen symbolisch dafür, dass berufstätige Frauen am Ende des Monats weniger Geld in der Tasche haben als ihre männlichen Kollegen.

Entgeltungleichheit lautet das Schlagwort für die ungleiche Bezahlung von Männern und Frauen bei gleich guter Arbeit.

Weil das rote Täschchen bei der Arbeit der Hebammen etwas hinderlich sein würde, hat sich der DHV für einen rot-weißen Button als gemeinsames Erkennungszeichen entschieden. Er trägt die Aufschrift: Das haben Hebammen nicht verdient!

Der deutsche Hebammenverband ruft alle Kolleginnen in den Kreißsälen, den Wochenstationen aber auch in der Freiberuflichkeit dazu auf:

Schließen Sie sich dem Protesttag an. Stehen sie auf für eine gerechte Bezahlung Ihrer guten Arbeit! Tragen Sie am Equal Pay Day den Button, der die ungerechte Entlohnung anprangert! Informieren Sie KollegInnen und Eltern, indem Sie die Plakate in Ihren Kreißsälen aufhängen.

 

Weitere Infos finden Sie hier zum Ausdrucken.

Das Plakat zum Ausdrucken gibt es hier.

 

Buttons zum Aktionstag können über die Geschäftsstelle bezogen werden:

Bayerischer Hebammen Landesverband e.V.

Bahnhofstraße 24
93047 Regensburg

 

Fon: 09 41 / 58 61 23 80
Fax: 09 41 / 58 61 23 81

gs@bhlv.de

 



 

 

 

 

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Karte zum Hebammenprotest am 05.05.2011

 

 

 

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Hebammen vor dem Aus - 30.05.2010

 

Hebammen vor dem Aus - Warum die Geburtshelfer ums Überleben kämpfen müssen

 

Einstelldatum:07.06.2010
Datei:hebammen_vor_dem_aus_04_06_26_07_06_10.mp3

 

 

 

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