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Herzlich Willkommen
auf den Internetseiten des Bayerischen Hebammen Landesverbandes e.V.!
Der Bayerische Hebammen Landesverband ist eine Berufsorganisation von regionalen Hebammen und ein Mitgliedsverband im Deutschen Hebammenverband e.V. Sie finden hier Informationen zu der Arbeit und Arbeitsweise unseres Verbandes und zur Aus- und Fortbildung von Hebammen.
Werdende Eltern finden hier durch Anklicken von "Elterninfo" Tipps zur Hebammensuche.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Surfen auf unseren Seiten!
Medienberichte zum Hebammenprotest 05.05.2012
BR Rundschau berichtet über die Bedrohung des Berufsstandes der Hebammen am Sa, den 05.05.2012 um 18.45 Uhr
Zum Bericht klicken Sie hier.
Protest gegen das Gesundheitsministerium Hebammen Flashmob
Zum Artikel von sueddeutsche.de vom 04.05.2012
Not der Hebammen - Wenn der Beruf nicht mehr bezahlbar ist
Zum Artikel von sueddeutsche.de vom 07.05.2012
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Bundesministerium für Gesundheit veröffentlicht Gutachten zur „Versorgungs-
und Vergütungssituation in der außerklinischen Hebammenhilfe" - IGES Studie
Das Gutachten zum Download gibt es hier.
Zur Pressemitteilung des IGES Instituts
So bewertet das Bundesgesundheitsministerium das Gutachten.
Aktuelle Hebammenstudie verweist auf alte Versäumnisse - Jetzt ist der Bund gefordert. Zur Stellungnahme vom Deutschen Hebammenverband
Verwaister Stand des BHLV in der Füßgängerzone München am 05.05.2012



Natürliche Geburt vom Aussterben bedroht
Nachdem die Hebammen in den letzten 3 Jahren auf die Straße gegangen sind, um auf die prekäre Lage ihres Berufsstandes und die Pathologisierung von Schwangerschaft und Geburt aufmerksam zu machen, geht ihnen die Kraft aus.
10-15 % der Hebammen gaben die Geburtshilfe in den letzten 2 Jahren auf, weil sie die hohen Haftpflichtprämien nicht mehr bezahlen konnten. In der Politik wurde die Ernsthaftigkeit der Lage noch immer nicht erkannt. Die politischen Entscheidungen um diese Entwicklung aufzuhalten, wie Anhebung der Hebammengebühren jenseits des Beitragsstabilitätsgesetztes und eine politische Lösung der Haftpflichtproblematik, wurden nicht getroffen.
Am 5. Mai wird es in München, Nürnberg und Würzburg "verwaiste" Infostände geben. Die Hebammen liegen am Boden.
Kaiserschnittrate in den letzten 20 Jahren verdoppelt
Die Kaiserschnittrate hat sich in den letzten 20 Jahren verdoppelt Die Gründe dafür sind vielfältig. Immer mehr Schwangere werden als Risikoschwangere eingestuft, das Haftungsrecht und die Personalsituation in den Kreissälen spielen eine Rolle. Auch wirtschaftliche Aspekte haben einen Einfluss: Schnittentbindungen sind für die Kliniken lukrativer und planbarer als herkömmliche Geburten. Die gesundheitlichen Folgen und deren Kosten werden dabei nicht berücksichtigt.

Ohne Hebammen kein Rückgang von Kaiserschnittentbindungen
Der besorgniserregende Anstieg der Kaiserschnittgeburten und der Existenzkampf der Hebammen stehen in unmittelbaren Zusammenhang. Die Normale Geburt kann nur unterstützt werden, wenn die 1:1 Betreuung (eine Hebamme betreut nur eine Frau während der Geburt) durch die Hebamme gewährleistet wird. Das gilt sowohl für die Klinik, als auch bei der Hausgeburtshilfe oder im Geburtshaus. Der Stellenschlüssel hat sich in den letzten 20 Jahren nicht geändert, obwohl es zu einer enormen Arbeitsverdichtung gekommen ist. Es ist erwiesen, dass die Geburten heute länger dauern und die Frauen mehr Begleitung benötigen, als noch vor 20 Jahren. Der Stellenschlüssel wird jedoch nicht angepasst. Die Begleitung durch die Hebamme trägt schon in der Schwangerschaft dazu bei, Ängste abzubauen und das Selbstvertrauen der Schwangeren in die Fähigkeit, ein Kind spontan zur Welt zu bringen, zu stärken.
Unsere Forderungen:
Eine 1:1 Betreuung der Frauen unter der Geburt
Wahlfreiheit des Geburtsortes
Flächendeckende Versorgung mit Hebammen
Angemessene Bezahlung der Hebammen
Die normale Geburt wieder zur Regel zu machen
Die Zahl der Schnittentbindungen zu senken
Die Karten können in der Geschäftsstelle bestellt werden:
Klicken Sie hier.
Pressemitteilung als Download - bitte klicken Sie hier
mamaprotest
Eine Elterninitiative für eine andere Geburtskultur:
Weisen sie Eltern und solche, die es werden wollen auf die Möglichkeit der Mitarbeit in der Initiative hin.
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