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Pandemie Virus Sars-CoV-2/ Erkrankung COVID19


Liebe Kolleginnen,
Sie finden hier eine Sammlung wichtiger Links zum Arbeitsalltag, Einfluss auf Arbeitsrechte, Gesundheitsinformationen, Arbeitsschutz und veränderten Abrechnungsmodalitäten.

 

Allgemeine umfassende Informationen:


Infoseiten des Robert-Koch-Instituts (RKI):


https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html


Die FAQ Seite des Robert-Koch-Instituts wir tagesaktuell gehalten. Hier werden auf viele Fragen zur aktuellen Situation die Antworten jeweils aktualisiert.


https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html

 

Flusschema des RKI zur Abklärung und Behandlung für Ärzte inklusive Empfehlungen zur persönlichen Schutzausrüstung (PSA):


https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Massnahmen_Verdachtsfall_Infografik_DINA3.pdf?__blob=publicationFile

 

Flusschema des RKI zur Behandlung von Seiten nicht medizinischer Einsatzkräfte:


https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Hygienemassnahmen_Einsatzkraefte.pdf?__blob=publicationFile


Bei den Maßnahmen für Ärzte wird darauf hingewiesen, dass die FFP2 Maske erforderlich ist bei starker Aerosolexposition. Das Hygieneseminar für Hebammen vom ifQH nimmt für Hebammen im ambulanten Bereich Bezug auf das Flusschema für nicht medizinische Einsatzkräfte, wenn wir mit Frauen zu tun haben, bei denen keine höhergradige Aerosolexpostion gegeben ist. Sicherer wäre selbstverständlich die FFP2 Maske, deren Mangel jedoch allseits bekannt ist.

 

 

Anpassung der Empfehlungen für Kontaktpersonen unter medizinischem Personal an Situationen mit relevantem Personalmangel:


Ist die adäquate Versorgung der Patienten durch Personalengpässe nicht mehr möglich, kann es notwendig sein, die bestehenden Empfehlungen zum Umgang von Kontaktpersonen (www.rki.de/covid-19-kontaktpersonen) für medizinisches Personal anzupassen, um die Balance zwischen Praktikabilität und Patientenschutz wahren zu können. Hier gibt das RKI Empfehlungen dazu:


https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/HCW.html

 

Der Deutsche Hebammenverband (DHV) veröffentlicht ebenfalls regelmäßig aktualisierte Informationen:


https://www.hebammenverband.de/aktuell/nachricht-detail/datum/2020/03/02/artikel/informationen-zur-aktuellen-entwicklung-der-lage-covid-19-coronavirus/


https://www.hebammenverband.de/mitgliederbereich/mitgliedernachrichten/mitglieder-detail/datum/2020/03/03/artikel/zum-umgang-mit-dem-coronavirus-im-arbeitsalltag/

 

Die Kanzlei Hirschmüller beantwortet relevante rechtliche Fragen zur Lage:


https://www.hebammenverband.de/index.php?eID=tx_securedownloads&p=3257&u=0&g=0&t=1593673384&hash=eea3f6047bc8cdea460aeb034d3690fee733326b&file=/fileadmin/user_upload/pdf/Aktuelles/DHV_FAQ_Corona.pdf

 

Auf der E-Learning-Plattform des DHV finden sich Informationen, E-Learningmodule und Podcasts zum Thema:


www.hebammenverband-olga.de/

 

Die bis 19.6.2020 befristeten Sonderregelungen für die Abrechnung von Hebammenleistungen mit den gesetzlichen Kassen:

https://www.hebammenverband.de/index.php?eID=tx_securedownloads&p=5544&u=0&g=0&t=1592585365&hash=b2b470278d5bf29a99b4d4d3693decc7c85ca537&file=/fileadmin/user_upload/pdf/Mitgliederbereich/2020-03-20_DHV_Vereinbarung_alternative_Moeglichkeiten.pdf

 

Hilfreiche Informationen auf der Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung:


https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/

 

In diesem Youtube Video wird dargestellt, wie der Besuch bei einer Wöchnerin im Falle positiver Testung ablaufen kann:


https://www.youtube.com/watch?v=ganAMrm85ds&feature=youtu.be

 

Für Fach- und Laienpersonen gut und verständlich aufbereitete Gesundheitsinformationen (nicht nur zur aktuellen Lage):


https://www.gesundheitsinformation.de/

 

Arbeitsschutz

 

Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW):
Die BGW geht auf Maßnahmen zum Arbeitsschutz ein. Hier wird auch erläutert, dass der Versicherungsschutz nicht erlischt, wenn man ohne PSA arbeiten muss, da keine verfügbar ist. Die BGW weist jedoch auf die entsprechende Dokumentationspflicht hin:


https://www.bgw-online.de/DE/Home/Branchen/News/Coronavirus_node.html

 

Informationen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAUA):


https://www.baua.de/DE/Angebote/Aktuelles/Meldungen/2020/2020-02-19-Coronavirus.html


Übereinstimmende Ansicht von Gesundheitsämtern und Kanzlei Hirschmüller:


Wer keine Schutzkleidung erhält und nicht immun ist, muss und soll nicht bei Erkrankten Besuche machen. Selbstschutz geht in dem Fall vor! Die Frau muss ggf in Klinik. Wenn sich eine Hebamme bereit erklären würde, die Betreuung zu übernehmen, ist das nur zumutbar, wenn ihr persönliche Schutzausrüstung nach RKI Standard gestellt wird.

 

Deutsches Netzwerk für evidenzbasierte Medizin:


https://www.ebm-netzwerk.de/de


Schutzschilde selbst basteln:
Ein Mitglied des deutschen Netzwerkes für evidenzbasierte Medizin hat eine einfache Anleitung zum Selbstbasteln von Face Shields/ Gesichtsschutzschirm online gestellt:


(Video)Anleitung zum Selbstbau des „Corona Schutzvisiers" von Dr. Mark D. Frank, Leiter der interdisziplinären Notaufnahme am Klinikum Görlitz:


https://www.instagram.com/tv/B99zE6UDLx3/?igshid=1q8n5w3wl8r0r


Einschätzung durch das Deutsche Netzwerk für evidenzbasierte Medizin/ Prof. Michael M. Kochen/ Dr. Josef Pömsl zur Effizienz von Schutzschirmen:

 

„Nach den Ergebnissen unserer limitierten Recherche sowie den Erfahrungen der Kollegenschaft im In- und Ausland (insbesondere aus den USA) sollte man sich nicht auf eine „einfache" Maske - wie auch immer sie heißt - verlassen, sondern unbedingt einen zusätzlichen Gesichtsschutzschirm tragen. Selbst unter der extremen Bedingung, dass gar keine Maske mehr verfügbar sein sollte, kann ein Gesichtsschirm alleine noch einen erheblichen protektiven Effekt entfalten."


w Lindsley WG, Noti JG, Blachere FM, et al. Efficacy of face shields against cough aerosol droplets from a cough simulator. J Occup Environ Hyg 2014; 11: 509-518 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4734356/pdf/nihms744519.pdf


w Roberge RJ. Face shields for infection control: a review. J Occup Environ Hyg 2016; 13: 235-42 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/pmid/26558413/


w Livingston E, Desai A, Berkwits M. Sourcing personal protective equipment during the covid-19 pandemic. JAMA 2020 (published online March 28) https://t1p.de/0iwh

 

Hinweise zum Selbstnähen und Basteln von Schutzausrüstung:

Es gibt jede Menge Anleitungen zum Selbstfertigen von Schutzausrüstung. Bitte beachten Sie, dass sich nicht jedes Material eignet, Schutzausrüstung zu basteln. Einige Materialien sind schädlich oder potenziell schädlich. Bitte vergewissern Sie sich, dass Sie Ihre Gesundheit nicht schädigen anstelle sie zu schützen. Nicht alles ist unschädlich als Filter und lässt ausreichend Atemluft durch. Darüber hinaus sind professionell und zertifizierte PSA-Gegenstände, insbesondere Mundschütze, im medizinischen Bereich zu bevorzugen, wo immer sie erhältlich sind.


Wenn als Ersatz für fehlende professionelle PSA selbst Stoff-Masken genäht werden, ist zu beachten, dass diese Stoff-Masken nicht mit medizinischem Einmalmaterial zu vergleichen sind, also über deren Wirkung nur sehr begrenzt Aussagen getroffen werden können. Virologen wie Prof. Drosten gehen aktuell davon aus, dass diese Masken nicht die Trägerin vor Infektion mit Corona oder anderen Infektionen schützt, der Stoff aber die Tröpfchenverteilung aus dem Mund der Trägerin in gewissem Maß zurückhalten kann, sodass die Umgebung vor einer Infektion durch die Trägerin etwas geschützt ist. Außerdem sorgt die Maske dafür, dass man sich nicht versehentlich ins Gesicht fasst. Die Stoff-Mundschutze sind also kein Ersatz für eine persönliche Schutzausrüstung im medizinischen Sinne, aber wiederum besser als nichts, wenn kein professionelles Material verfügbar ist.


Empfohlen wird mindestens doppellagiger Baumwollstoff, der regelmäßig oder bei Durchfeuchtung in der Kochwäsche gewaschen werden kann.


Wer nicht selbst nähen kann oder will findet unter untenstehendem Link die Möglichkeit, sich in eine Liste einzutragen. Hilfsbereite Hobbynäherinnen senden dann kostenlos genähte Masken zu:
https://maskmaker.de/

 

Stand 31.3.2020