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Teilnahme an Studien für Eltern und Hebammen




Wären Sie bereit, an einer Studie zu hebammenrelevanten Themen teilzunehmen?

Immer wieder suchen Forscherinnen für Ihre Untersuchungen Teilnehmerinnen, die bereit wären, einen Fragebogen im Internet auszufüllen oder sich interviewen zu lassen. Je nach Fragestellung der Studie werden teils Hebammen und teils Schwangere oder Mütter gesucht, manchmal auch mit speziellen Vorraussetzungen (z.B. Hausgeburtshebammen).

 

Wir halten diese Studienvorhaben für wichtig für den Hebammenberuf aber auch für unsere Gesellschaft und möchten deshalb nachfolgend Studienprojekte auflisten, die uns zugetragen werden und noch Teilnehmer suchen.

 

Bitte nehmen Sie sich die Zeit und stellen Sie sich als Teilnehmerin zur Verfügung!







ELTERN: Neues Präventionsprogramm Typ 1 Diabetes: "a world without 1"

 

Im Herbst 2017 startet das Institut für Diabetesforschung (Helmholtz Zentrum München) ein groß angelegtes Programm zur Prävention des Typ 1 Diabetes mit dem Namen „a world without 1". Im Rahmen dieses Programms ist es Ziel, schon bei Neugeborenen ein erhöhtes Typ 1 Diabetes-Risiko zu erkennen (Freder1k-Studie in Bayern), um dann Betroffene im nächsten Schritt vorbeugend behandeln zu können.


Um die Kinder zu identifizieren, die ein erhöhtes Typ 1 Risiko haben, können alle Neugeborenen und Säuglinge in Bayern bis zum 3. Lebensmonat in teilnehmenden Geburtskliniken oder bei teilnehmenden Kinderärzten im Zuge der Freder1k-Studie getestet werden.


Etwa 1% der untersuchten Kinder werden das erhöhte Typ 1 Diabetes Risiko aufweisen und könnten im Anschluss an der Präventionsstudie POInT teilnehmen.


Die Untersuchung im Rahmen der Freder1k-Studie ist für alle Familien und ihre Kinder freiwillig und kostenlos, nur wenige Tropfen Blut werden dafür benötigt.


Den Freder1k Informationsflyer finden Sie hier:
Freder1k Informationsflyer


Kontakt für Fragen:
Helmholtz Zentrum München
Institut für Diabetesforschung
Ingolstädter Landstraße 1
85764 Neuherberg
Telefonnummer: 0800 00 000 18 (kostenfrei)
E-Mail: contact@gppad.org
www.gppad.org

 

 

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MÜTTER: COMPARE-Studie zu Eltern-Kind-Interaktion und kindlicher Entwicklung


durchgeführt von der Ludwig-Maximilians-Universität

 

Aufruf zur Studienteilnahme für Familien mit Neugeborenen
Weitere Informationen unter: www.psy.lmu.de/pbi/compare
Kontakt: 089/21 80-72 530

 

Wen suchen wir?
Familien mit Kindern im Alter von 3 Monaten, deren Mütter sich während der Schwangerschaft oder rund um die Geburt psychisch belastet oder gesund fühlen.

 

Weitere Informationen finden Sie im Flyer:

 

Flyer_P3

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HEBAMMEN: Studie zur Risikowahrnehmung des geburtshilflichen Fachpersonals

 

Derzeit findet an der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) unter der Betreuung von Dr. Rainhild Schäfers, Professorin im Studienbereich Hebammenwissenschaft der hsg Bochum, und Nina Peterwerth, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Studienbereichs, ein Forschungsprojekt zum Thema Risikowahrnehmung des geburtshilflichen Fachpersonals statt.

 

Ziel dieser Studie ist es herauszufinden, welche Situationen das geburtshilfliche Gesundheitsfachpersonal als risikobehaftet wahrnimmt und ob eine unterschiedliche Risikowahrnehmung, möglicherweise beeinflusst durch persönliche und systemimmanente Faktoren, einen Einfluss auf die Entscheidungsfindung des geburtshilflichen Personals während einer Geburt hat. Die Ergebnisse sollen dafür genutzt werden, die Versorgungsqualität von Gebärenden und ihren Neugeborenen zu verbessern.

 

Das Team der hsg-Wissenschaftler*innen startet jetzt mit der Befragung von Hebammen, Entbindungspflegern und Gynäkolog*innen, die in der klinischen Geburtshilfe Gebärende während der Geburt betreuen. „Geburtshilfliche Fachpersonen können uns einen wertvollen Einblick in ihre Wahrnehmung von als risikoreich erlebten Situationen im Kreißsaal geben", so Prof. Dr. Rainhild Schäfers.

 

Mithilfe von Gruppendiskussionen, die zu vorab abgesprochenen Terminen an der hsg Bochum oder anderen Orten in Deutschland, die je nach Teilnehmer*innenanzahl flexibel vereinbart werden können, stattfinden, erhofft sich das wissenschaftliche Team Erkenntnisse zur Risikowahrnehmung des geburtshilflichen Fachpersonals. „Die Gruppendiskussionen helfen uns zu verstehen, welche Situationen als risikoreich erlebt werden und welche Unterschiede von Person zu Person in der Wahrnehmung von solchen Situationen bestehen", sagte Nina Peterwerth.

 

Die Gruppendiskussionen sollen zwischen Mai und Dezember 2019 stattfinden. Dazu sucht das wissenschaftliche Team Hebammen, Entbindungspfleger und Gynäkolog*innen, die in der klinischen Geburtshilfe tätig sind und Interesse an der Teilnahme der Gruppendiskussionen haben.

 

Wer Interesse an einer Teilnahme hat oder weitere Informationen wünscht, kann ein ausführliches Informationsschreiben beim wissenschaftlichen Team anfordern:

 

Nina Peterwerth, Studienbetreuende, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Studienbereich Hebammenwissenschaft, E-Mail: nina.peterwerth(at)hs-gesundheit.de, Tel.: +49 234 777 27 666


Prof. Dr. Rainhild Schäfers, Projektleitung, Professorin im Studienbereich Hebeammenwissenschaft, rainhild.schaefers(at)hs-gesundheit.de

 

Studie_Risikowahrnehmung

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HEBAMMEN: Umfrage zu traumatischen Erlebnissen während der Arbeitszeit

 

Liebe Kolleginnen, liebe werdende Hebammen,

 

über das Thema traumatische Geburt wird gerade viel diskutiert, auffallend wenig aber wird darüber gesprochen, wie es (werdenden) Hebammen damit geht Trauma und auch Gewalt während ihrer Arbeit beizuwohnen.

 

Diese Wissenslücke zu füllen, ist das Ziel der EU Witnessing Birth Trauma Studie.

 

Das Projekt ist aus einer Kollaboration der Arbeitsgruppe 5 des EU Birth Research Projektes mit dem Trinity College Dublin entstanden und wird von Prof. Julia Leinweber (Evangelische Hochschule Berlin) und Prof. Joan Lalor (Trinity College Dublin) geleitet.

 

Der link zum Survey ist hier:

EU Witnessing Birth Trauma Survey

 

(Der Survey ist in einfacher englischer Sprache und dauert ca.12 Minuten)

 

Herzlichen Dank!

 

Prof Julia Leinweber (EHB Berlin) & Prof Joan Lalor (Trinity College Dublin)

 

 

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